• 100 % heimische Rohstoffe
  • Teigwaren Riesa Ansicht Gebäude 02
  • Einkaufen im Nudelladen [Riesa]
  • Betriebsführung Gläserne Produktion 01

Deutscher Hartweizen

Der Nudelweizen

Emmer und Einkorn - die Vorläufer des Hartweizens
www.uni-hohenheim.de/uploads/media/OEkobilanz_Hartweizen_Paper.pdf

Kleine Riesa-Nudelkunde

Die meisten Produkte im Nudelregal werden aus Hartweizengrieß hergestellt. Hartweizen (lat. Tricitum Durum) wird auch Durumweizen genannt. Optisch unterscheidet sich Hartweizen vom hierzulande besser bekannten Weichweizen (Brotweizen) vor allem durch seine langen Grannen. Dies sind borsten- oder fadenartige Fortsätze des Korns, die je nach Sorte 8 bis 15 cm lang werden können.

Ein großer Teil des weltweit für die Nudelproduktion verwendeten Hartweizens kommt aus Nordamerika. Viele Nudelhersteller - auch bekannte Marken aus Deutschland oder Italien - setzen vornehmlich nordamerikanischen Hartweizen ein. Wir nicht, denn wir setzen bewusst  auf die heimische Landwirtschaft, die für uns sämtlichen Hartweizen in Deutschland anbaut. Durch diese Art der Beschaffung ist unsere Produktqualität langfristig sichergestellt und wir haben einen nachweislich günstigeren CO2-Fußabdruck als vergleichbare Wettbewerbsprodukte. Auch was das Thema Überdüngung anbelangt, kann der heimische Weizen deutlich gegenüber dem Übersee Durum und dem Rohstoff aus Südeuropa punkten.

Hartweizen und Nudelherstellung

Das Korn des Hartweizens ist für die Nudelherstellung besonders gut geeignet, weil es einen hohen Proteingehalt hat und eine große Glasigkeit besitzt. Außerdem ist der Anteil der Gelbpigmente in Hartweizen sehr hoch. Diese Eigenschaften sind bei der Nudelherstellung besonders wichtig. Denn sie sorgen dafür, dass unsere Nudeln ihre Form behalten, eine schöne gelbe Farbe sowie den entsprechenden Biss haben. Teigwaren Riesa fördert durch den direkten Bezug von Rohstoffen die regionale Wertschöpfung, schafft Arbeitsplätze in der Region und sorgt für Nachvollziehbarkeit vom Feld bis auf den Teller. Hartweizen aus Deutschland wirkt sich außerdem positiv auf die Ökobilanz der  Nudeln aus.


Vom Feld bis in den Nudelteig

Ein sinnvoller Kreislauf


Wo wächst unser deutscher Hartweizen?

Anbauberatung, Getreideannahme nach der Ernte sowie die Vermahlung unseres deutschen Hartweizens übernimt für uns die Saale Mühle | Dresdener Mühle, die mit ihrem "Ährenwort"-Versprechen Werte der Transparenz und Nachvollziehbarkeit umsetzen, wie wir sie auch fest in unserer Firmephilosophie verankert haben. Wir schätzen die sehr gute Zusammenarbeit und den daraus erwachsenen, sinnvollen Wirtschaftskreislauf vom Getreide bishin zum goldgelben Grieß.

 

 


100 % heimische Rohstoffe

Jens Klobuch (Landwirt), Oliver Freidler (Mitgl. d. Geschäftsführung Teigwaren Riesa) (v.l.n.r.)
Jens Klobuch, Agrargenossenschaft Lommatzsch eG

Kleines Portrait

Unsere Hauptanbaugebiete für Hartweizen, der wichtigsten Zutat bei der Herstellung unserer Nudeln, liegen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Indem sie Hartweizen für uns anbauen, leisten Landwirte der Region eine wichtige Arbeit in einem in sich geschlossenen und einzigartigen Wirtschaftskreislauf.

Auch das Agrarunternehmen Lommatzscher Pflege eG baut Hartweizen für uns an. Es wurde 1991 neu gegründet, heute gibt es 14 Gesellschafter. Bewirtschaftet werden in der Lommatzscher Pflege insgesamt 3.000 Hektar Ackerland und es gibt 1.000 Milchkühe. Von 1.000 Hektar Weizen werden derzeit ca. 40 Hektar für Hartweizen genutzt - mit dem Ziel, die Menge im kommenden Jahr zu steigern. Das sächsische Landwirtschaftsunternehmen hat bereits im 3. Jahr Hartweizen auf den Äckern.

Die Lommatzscher Pflege eG beschäftigt Azubis in Tier- und Pflanzenproduktion. Künftig sollen Auszubildende in den Betrieb übernommen werden, denn der Generationenwechsel wird auch hier langsam Thema. Hochmoderne GPS-gesteuerte Fahrzeuge bis hin zu ausgereifter Technik, mithilfe dessen Dünger sensorgesteuert und somit bedarfsgerecht gesteuert wird - das sind alles Ansätze, die eine Ausbildung in der Landwirtschaft besonderes interessant machen sollen.

Die Idee, Hartweizen für die "Riesa Nudeln" - als Vertreter der regionalen Lebensmittelwirtschaft - anzubauen, fanden die Lommatzscher auf Anhieb gut. Den Anstoß gab unser langjähriger Partner, die Saalemühle+Dresdner Mühle. Dort wird der für uns angebaute Hartweizen zu einem für die Nudelherstellung optimalen Grieß verarbeitet. Darüber hinaus baut die Saalemühle+Dresdner Mühle auf ein über Jahre gepflegtes Netzwerk innerhalb der regionalen Landwirtschaft, welches uns gemeinsam die Möglichkeit gibt unseren Hartweizen nachhaltig sinnvoll zu beschaffen.

100% heimische Rohstoffe - hinter diesem Weg stehen wir und unsere Partner zu 100%. Diesen wollen wir konsequent weiter verfolgen und würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen und zu unseren "Riesa Nudeln" im Regal greifen.

 

 


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